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Angelregeln der Fischerei Müritz-Plau GmbH und der Salemer

Fischerei- und Handelsgesellschaft mbH 2013:

 

  • Der Inhaber der Erlaubnis hat sich zu den bestehenden fischereirechtlichen (Landesfischereigesetz M-V, Bundestierschutzgesetz, u.a.) und weiteren für die Ausübung der Angelei notwendigen Bestimmungen (Landeswaldgesetz MV, Landeswassergesetz MV, u.a.) sowie deren Änderungen zu informieren und ist verpflichtet diese einzuhalten.
  • In den Gewässern der Fischerei Müritz-Plau GmbH und der Salemer Fischerei- und Handelsgesellschaft mbH ist das Angeln nur mit gültigem Fischereischein und gültiger Angelkarte gestattet. Beide Dokumente sind beim Angeln stets im Original mitzuführen. Kopien gelten als Fälschung.
  • Jahreskarten gelten für das Kalenderjahr, Tages- und Wochenkarten für den angegebenen Zeitraum. Alle Angelkarten gelten jeweils im angegebenen Bereich und frühestens ab dem Datum und der Uhrzeit des Kaufes (auf der Angelkarte vermerkt).
  • Nachtangeln ist für den Inhaber der Angelkarte erlaubt.
  • Der Inhaber hat sich vor Beginn des Angelns über örtliche Grenzen des Geltungsbereichs oder mögliche Änderungen zu informieren.
  • Das Angeln ist mit maximal drei Handangeln (davon maximal eine Angel mit totem Köderfisch bzw. mit Fischfetzen) gleichzeitig erlaubt. Verwendete künstliche Köder oder Köderfischsysteme dürfen mit maximal 3 Einfach-, Doppel-oder Drillingshaken bestückt sein. Paternoster oder Hegenen mit künstlichen Ködern dürfen mit maximal 3 Anbissstellen ausgestattet sein. Eine Ausnahme stellen Hegenen zum Maränenfang auf dem Tollensesee dar, dort sind 5 Anbissstellen mit künstlichen Ködern gestattet.
  • Beim Angeln vom Boot ist dieses fest zu verankern (Ausnahme mit Sonderberechtigung „Schlepp- und Driftangeln“). Schlepp- und Driftangeln ist nur erlaubt beim gleichzeitigen Besitz der Sonderberechtigung „Schlepp- und Driftangeln“ und einer gültigen Angelkarte für die jeweiligen Gewässer. Beim Schlepp- und Driftangeln sind maximal zwei Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle erlaubt. Die Berechtigung gilt pro Person und nicht pro Boot!
  • Die Angelkarte ist nicht übertragbar, es ist ebenfalls nicht gestattet, andere Personen, die 10 Jahre oder älter sind, mitangeln zu lassen. Angelruten dürfen im Abstand von höchstens 10 Meter ausgelegt werden, eine ständige wirksame Beaufsichtigung und Bedienung durch den Angler muss gewährleistet sein.
  • Die Tätigkeit des Berufsfischers darf in keiner Weise behindert werden. Von Fischereigeräten ist ein Abstand von 100 Meter einzuhalten.
  • Am Gewässer ist auf Sauberkeit zu achten. Das Verschmutzen der Gewässer und deren Ufer, insbesondere durch Müll (Plastikverpackungen, Flaschen, Papier, Angelschnurreste usw.), ist strengstens untersagt. Für die korrekte Entsorgung des Mülls ist der Karteninhaber selbst verantwortlich.
  • Wer von einem verschmutzten Angelplatz aus angelt, kann wie der Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden.
  • Verboten ist die Verwendung lebender Köderfische sowie aller Geräte mit feststehendem Mehrfachhaken.
  • Es ist verboten, untermaßige oder in der Schonzeit gefangene Fische zu hältern oder mitzunehmen. Als Mindestmaße und Schonzeiten gelten die gesetzlichen oder auf dem Erlaubnisschein vermerkten Angaben.
  • Als Köderfische dürfen nur Fische, die aus dem Gewässer stammen, verwendet werden. Wenn ein Mindestmaß vorgeschrieben ist, dann dürfen auch keine untermaßigen Fische dieser Arten als Köderfische verwendet werden.
  • Untermaßige oder in der Schonzeit gefangene Fische sind nach schonendem Lösen des Hakens sofort in das Gewässer zurückzusetzen. Dies gilt auch für nicht mehr lebensfähige Fische, die waidgerecht zu töten sind und dann in das Gewässer verbracht werden müssen. Die Benutzung geeigneter Hilfsmittel zum Landen (z.B. Kescher) und Hakenlösen (z.B. Hakenlöser, Zange) ist vorgeschrieben.
  • Pro Fangtag dürfen nicht mehr als 20 Stück Barsche, 10 Stück Maränen (Kleine und Große) und nicht mehr als 2 Fische der Arten Hecht, Zander, Aal oder Karpfen gefangen, mitgenommen bzw. gehältert werden (Beispiel: 1 Hecht + 1 Zander = 2 Fische der genannten Arten).
  • Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen können den Entzug der Angelkarte ohne Erstattung des Kaufpreises nach sich ziehen. Darüber hinaus können weitere Ordnungsmaßnahmen eingeleitet werden, da Zuwiderhandlungen generell Straftaten darstellen. Zusätzlich kann ein unbefristetes Angelverbot für die Gewässer der Fischerei Müritz-Plau GmbH bzw. der Salemer Fischerei- und Handelsgesellschaft mbH erteilt werden. Durch das Auswerfen von Angelgeräten erklärt jeder Angler sein Einverständnis mit den durch Aushang öffentlich bekannt gemachten Angelregeln der Fischerei Müritz-Plau GmbH und der Salemer Fischerei- und Handelsgesellschaft mbH. Bei Zuwiderhandlungen oder Verstößen gegen diese Regeln, insbesondere beim Angeln ohne gültige Dokumente, wird eine erhöhte Gebühr von 500 Euro fällig, sowie Strafanzeige gestellt. Die Geltendmachung von Schadenersatz bleibt vorbehalten.
  • Die Nichtinanspruchnahme der Angelkarte berechtigt nicht zur Rückforderung des Kaufpreises.
  • Der Inhaber der Angelkarte haftet uneingeschränkt und in vollem Umfange für Schäden, die er am und auf dem Gewässer verursacht.

 

Mindestmaße:

 Aal

 55 cm

 Schleie

 25 cm

Karpfen*

 

 Zander

 55 cm

 Barsch

 22 cm

 Aland

 25 cm

 Hecht

 60 cm

 Quappe

 30 cm

 Wels

 70 cm

 Rapfen

 35 cm

 Kl. Maräne

 12 cm

 Gr. Maräne

 30 cm

*Für Karpfen gilt ein Entnahmefenster von 40 cm (Mindestmaß) bis 65 cm (Höchstmaß zur Laichfischschonung).

 

Schonzeiten:

Gr. Maräne

1. Oktober - 31. Dezember

Quappe

1. Januar - 15. Februar

Wels

1. Mai - 30. Juni

Zander

1. April - 15. Juni

Hecht

keine Schonzeit

Aal

1. Dezember - 28. Februar



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